Posts mit dem Label Fotos werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fotos werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 14. März 2013

Pinterest

Pinterest ist für mich zu einem interessanten Mittel zum Sammeln von Ideen geworden.

Hast du Lust mal zu schauen, was sich da so in meinem Board Paleo angesammelt hat bis jetzt?







Klick hier:  
http://pinterest.com/kikilula/paleo/



Dienstag, 1. November 2011

Gelb.

Gestern hat sich der Oktober mit genialem Sonnenschein verabschiedet. Laut Wetterstatistik war er auch insgesamt ein außergewöhnlich sonniger und goldener Oktober.







Und? Was für ein Baum ist das?


Mal sehen, wie der November so wird - hier ist er bislang nebelig, kühl und leicht feucht.




Vielleicht so wie 2008?

Dienstag, 4. Oktober 2011

Entenbrust mit Wirsing





Heute früh in der Gemüseabteilung (wegen den neuen Winterreifen war ich ziemlich zeitig unterwegs, die Crew war noch am Einräumen) sprangen mir ein frischer Sellerie und ein prächtiger Wirsing in den Einkaufswagen. Aus der Tiefkühltruhe gesellte sich dann noch ein Entenbrustfilet hinzu.




Erst mal waschen, obwohl beide schon recht manierlich aussahen. Dann ging's ab aufs Brettchen:



Erst mal die äußeren Blätter entfernen und waschen.



Dann die groben Rippen rausschneiden und die Blätter in mundgerechte Stücke schneiden. Ich verwende die dunkelgrünen Blätter immer mit - die geben mehr Geschmack. Die weißen, inneren Blätter, die sich nicht mehr ablösen lassen, werden einfach vom Strunk befreit und klein geschnitten.





Einen großen Topf mit wenig Wasser füllen und aufkochen. Darin werden die Blätterstücke aufgekocht, bis sie zusammensacken. Die dunkeln unten, die hellen oben, weil die dunkeln Blätter länger kochen müssen.



Deckel drauf und so lange durchkochen, bis der Wirsing etwa auf die Hälfte zusammengesackt ist.










Zwischenzeitlich habe ich den Sellerie fertig gemacht - der war dann nur noch so klein mit Hut, dass er in 2 Gefrierbeutel gepasst hat. Natürlich habe ich auch das Grünzeug mit in die Beutel geschnibbelt - das gibt bei Suppen, Brühen, Eintöpfen und Bratensaucen extra viel Aroma.





Dann den Wirsing in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.





Um den noch recht warmen Kohl in die Beutel zu bekommen, konnte ich endlich mal die nutzlos in meiner Küchenschublade rumlungernde Spaghettizange einsetzen. Der abgkühle Kohl kam mit dem Selleriegeschnibbel gleich in die Tiefkühltruhe.


Das reicht mir ein Weilchen...


1 Beutel Wirsing musste allerdings alleine in den Kühlschrank zur auftauenden Entenbrust, da die beiden mein Abendessen werden sollten:




Eine rote Zwiebel pellen und würfeln, in Kokosfett anschwitzen, die Entenbrust quer in Scheiben schneiden, auf die Zwiebeln legen und mit Wildgewürz und Meersalz würzen.


Den Wirsing mit Butter im geschlossenen Topf garen, mit Meersalz würzen. (Nach Geschmack kannst du aber auch noch Pfeffer, Kümmel, Muskat oder angebratene Speck- und Zwiebelwürfel sowie Sahne zugeben.)




Ich mag die Entenbrust am liebsten nur leicht angebraten und den Wirsing noch mit etwas Biss. Das ist aber Geschmackssache, Entenbrust mit knuspriger Haut ist auch lecker - aber wesentlich langwieriger zuzubereiten.

Samstag, 1. Oktober 2011

Überraschung beim Äpfelpflücken: Was ist das denn?!?


Heute bei dem Bombenwetter habe unsere Bosköppe beschlossen,d ass sie gepflückt werden wollen. Wir haben 2 Bäume: 1 mit kleinen Roten und 1 mit dicken Gelben.



Zum Glück hatte ich beim Einkaufen schon fleißig Pappsteigen gesammelt, so dass wir bei sommerlicher Hitze und blauestem Himmel loslegen konnten.

Mitten beim fröhlichen Pflücken zeigt mir mein Mann auf einmal dieses bunte, flauschige Etwas, das irgendwie an einen Angelköder erinnert:





Da bin ich gleich losgeflitzt und habe meine Kamera geholt...


Näher betrachtet:












Kurzes Bilder-Gurgeln mit der Frage "flauschige bunte Raupe" ergab, dass es sich bei der haarigen Schönheit um den/die Buchen-Streckfuß (Calliteara pudibunda) handelt. An sich soll die Art sehr häufig sein, aber ich hatte das Flauschilein noch nie zuvor gesehen.

Andere Arten von Krabbeltieren lassen sich weniger einfach bestimmen, z.B. unsere Wildbienen, die in einem Stapel Altholz hausen:









Hast du da vielleicht mehr Ahnung als ich?


Die Äpfel haben wir teilweise schon in der Nachbarschaft verteilt - die Menge ist für uns einfach zu groß... Im Herbst werden die Bäume mal wieder gründlich gestutzt.



Die Quitten sind bald reif, die werden aber komplett verteilt - hier mag die keiner. Früher habe ich daraus Quittengelee und Quittenlikör gemacht, das Meiste aber nur zum Verschenken, da ich nie viel Marmelade oder Likör mochte.

Mittwoch, 28. September 2011

Hühnerleber-Pfanne mit Fenchel

Neulich beim Jagen und Sammeln entdeckte ich in einer Tiefkühltruhe Bio-Hühnerleber, die ich natürlich in meinen Sammelbeutel steckte und in meine Höhle schaffte.


Außerdem stellte sich mir auch noch so ein knackiger, grün-weißer Fenchel in den Weg und wanderte ebenfalls in meinen Sammelbeutel.


Kombiniert mit einer roten Zwiebel ergab sich heute Mittag folgendes:



Zuerst die Lebern in kaltem Wasser (mit der Folie) auftauen lassen, derweil habe ich mit meinem neuen Küchen-Spielzeug* Zwiebel und Fenchel zu feinen Streifchen verarbeitet:


In der Pfanne habe ich zuerst mit etwas Kokosöl die Gemüsestreifen angedünstet und mit Pfeffer und grauem Meersalz gewürzt.


Indessen wurden die Lebern von Zipfeln und Häutchen befreit und halbiert - mundgerecht gemacht.



Dann das angebratenen Gemüse zum Rand schieben und ein Stück frische Butter in die Mitte geben. Bei milder Hitze die Lebern in der Butter knapp garen, damit sie zart bleiben. 



Alle Zutaten mischen und nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.



Zum Schluss das fein gehackte Fenchelgrün untermischen und genießen.

* Ich hatte einfach meinen blöden alten Plastikhobel so satt, dass er nun in den gelben Sack auswandern musste. Dieser hier hobelt ganz vorzüglich und lässt sich ganz leicht unter fließendem Wasser reinigen. Danach wird die Klingen einfach auf Null (von 5 möglichen Breiten) gedreht, so dass bei der Aufbewahrung keine Verletzungsgefahr besteht.

Sonntag, 18. September 2011

Stereo-Kochen: Asia-Pfanne und Kohlrouladen

Wie so oft im Hause Kiki bekomme ich 4 Leute nie unter einen kulinarischen Hut. Was ich esse mag die Mischpoke nicht und was die gerne essen, vertrage ich leider nicht.


So wird halt ständig à la Carte gekocht - Hotel Mama halt, 24 Stunden geöffnet...


Da ich einen prächtigen Spitzkohl im Kühlschrank und fettiges Rinderhack in der Truhe hatte, kam mir die Idee mit den Spitzkohlwickeln.

Gatte und Tochter mögen sonntags gerne Asia-Pfanne mit Hühnerbrust und Paprika/Pilzen.

Da ich ja so multitaskig wie ein Küchenchef im 5-Sterne-Hotel bin, bekomme ich da auch noch hin. Den pubertierenden Sohn hatte ich vorher mit frischen, knusprigen, glutenfreien Schnitzeln beglückt, als er gegen 16:00 Uhr ausgehungert vor mir stand. 





Zuerst habe ich die äußeren Blätter vorsichtig vom Spitzkohl gelöst (geht bei Weißkraut nicht ohne vorkochen), gewaschen und in einer Pfanne mit etwas Wasser angedünstet, um sie geschmeidig genug zum Wickeln zu machen. Dann schnell abschrecken in kaltem Wasser.


Eine dicke Zwiebel hacken und in Butterschmalz anschwitzen (die Pfanne wurde zwischenzeitlich abgetrocknet). Die inneren Blätter des Spitzkohl auch recht fein hacken. Die gehackten Kohlblätter in die Pfanne geben, wenn die Zwiebeln schön golden sind. Knoblauch pellen und je zur Hälfte zum Hack und in die Pfanne geben.




Jetzt schnell den Basmati aufstellen...




Kohl und Zwiebeln mit Meersalz, Muskat, Kümmel und Pfeffer würzen, anschwitzen (nach Wunsch noch 1 EL rotes Palmöl zugeben).



Das Hack mit Salz, Pfeffer, Majoran, Thymian, Muskat würzen und 1 Ei zugeben, mit 3 - 4 gehäuften Löffeln der Zwiebel-Kohl-Masse verkneten.

Je einen gehäuften EL der Hackmasse auf ein Kohlblatt geben und zusammenrollen.





Kohl und Zwiebeln an den Rand der Pfanne schieben und die Röllchen einlegen, mit wenig Wasser aufgießen und Deckel auflegen. Bei mäßiger Hitze schmoren lassen, gelegentlich wenden.


Für die Asiapfanne Hähnchenbrust in streifen schneiden, Champignons putzen und vierteln, Paprika und Frühlingszwiebeln kleinschneiden.




Sauce aus Geflügelfond (Eigenbau), Tamari, Sambal Olek, Knoblauch, geröstetem Sesamöl, Salz, Koriander und wenig weißem Essig anrühren.




Im Wok Kokosöl und rotes Palmöl erhitzen, Fleisch scharf anbraten.




Nacheinander Pilze und Gemüse zugeben und unter Rühren mitbraten.




Dann die Sauce zugeben und alles unter Rühren aufkochen lassen.



Noch mal mit Tamari abschmecken und mit dem Basmati servieren.






Die Spitzkohlwickel abschmecken und auf den Teller packen.






Genießen!


Seit ich LCHF esse, kann ich auch nach dem Abendessen schwungvoll das Chaos in der Küche beseitigen statt todmüde ins Bett zu sinken.

Freitag, 16. September 2011

Herbstdekoration passend zum Herbstmond

Nachdem ich vergebens auf den Sommer gewartet habe, war ich es heute nun leid...


Ich habe die Frühlingsdeko eingemottet und die Herbstdekorationen herausgekramt.


Gestern brachte ich dann noch einige Zierkürbisse und eine Hokaido-Kürbis mit - die gehören für mich optisch einfach zu einem ordentlichen September dazu.






Dann noch ein paar Baumhaselnüsse gesammelt, die beim letzten Sturm von den Bäumen geschüttelt wurden, ein paar halb reife Äpfel - und fertig ist mein Herbstkorb für den Treppenaufgang. Ein paar bunte Blätter werde ich demnächst noch hinzufügen.


Bin gespannt, ob die Eichhörnchen oder Waschbären wieder zugreifen, wenn ich dann noch ein paar Haselnüsse und Walnüsse in den Korb packe...