Wie der wohl hier hier gefunden hat? Bei keinem unserer direkten Nachbarn hat sich je ein Hügel gezeigt. Die nächste Maulwurfsiedlung ist mindestens 200 m die Straße runter - eine großzügige Grünfläche rund um ein Gemeinschaftshaus.
Was hat ihn (oder sie?) wohl bewogen, hier seine Grabungen vorzunehmen? Die Tatsache, dass wir auf Gifte und Chemiedünger verzichten? Dass hier noch gemütliches Chaos gepflegt wird? Dass sich allerlei Insekten und Krabbeltiere hier tummeln? Keine Ahnung...
Ach ja: wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr ja auch mal eine Blick auf unseren sommerlichen Chaosgarten werfen.
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Hier hat u.a. die wilde Malve ein sonniges Plätzchen gefunden. Sie verträgt sich gut mit dem üppigen Salbei, Bohnenkraut und Thymian. Die Kräuter stehen übrigens nicht bloß zur Zierde dort rum, nein, die Kommen auch regelmäßig in Kochtopf und Teekanne.
| Malva sylvestris var. mauritiana (?) |
Außerdem habe ich auch noch diese hübsche Malve, die Blüten geben einen leckeren Tee und sind bei den Insekten auch sehr beliebt.
Im Johanniskraut ahlen sich gerne die Hummeln mit lautem Sumselgebrumsel.
Von einem Gemüseexperiment mit dürftigem Ausgang (die harten, dünnen Dinger schmeckten einfach nicht) sind ein paar Möhren im Boden verblieben und dürfen in diesem Jahr auch als Insektenfutter dienen.
Hinter unserer Grundstücksgrenze stehen mehrere hohe und alte Nadelbäume, die allerlei gefiederten Gartenbesuchern Rast- und Versteckmöglichkeiten bieten - manche brüten sogar dort.
Auch die Königskerze ist allgemein beliebt.
Der beste Gatte von allen ist jedoch eher ein Rosenfreund. Zur zeit blüht die Kletterrose Nostalgie sehr romnatisch am Gartenhaus.