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Mittwoch, 9. Februar 2011

Veränderungen durch LCHF: Mehr Platz für die Blase - weniger Harndrang

Zum Thema nächtlicher Toilettenbesuch oder überhaupt häufige Toilettenbesuche, dazu habe ich eine Theorie aus meinen persönlichen Erfahrungen: 


Bei einer kohlenhydratreichen Ernährung lagert sich im unteren Bauchraum mehr oder weniger viel viszerales Fett ab - habe ich mal als CT-Aufnahmen zu einer Studie mit Normalgewichtigen und 4 Wochen Fastfood gesehen. Dieses Fett im Bauchraum verdrängt die Bauchorgane, wodurch halt die typische Wampe an der Körpermitte vorspringt. Aber auch das Volumen der Blase wird begrenzt. Dadurch muss man öfter müssen. 


http://www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=61464&dspaid=707526


Wird nun die Ernährung auf LCHF umgestellt, schwindet dieses Bauchraumfett zuerst und sorgt für einen erfreulichen Schwund an der Gürtellinie. Alle Bauchorgane können nun wieder ihren angestammten Platz einnehmen und die Blase kann wieder mehr Urin aufnehmen. 


Ich musste zwar Nachts nie raus, aber ich habe festgestellt, dass ich bei meinen selteneren Keramikbesuchen viel größere Urinmengen pro Besuch loswerden muss. Ich bin da aber nicht die einzige. 


Dazu passt meiner Meinung nach auch, dass viele, die hier sehr schwergewichtig starten, nach einem rapiden Anfangserfolg in Kilogramm und Zentimetern nach einiger Zeit viel langsamer weiter abnehmen. Das andere Depotfett ist wohl viel anhänglicher als das viszerale Fett. 


Und du? Was sind deine Erfahrungen? Ähnlich oder ist meine Theorie eher eine Luftnummer?

Dienstag, 28. Dezember 2010

Faul sein.

Dafür habe ich wohl ein besonderes Talent, das ich jetzt mal wieder so richtig ausleben kann. Aber dafür ist die Zeit zwischen den Jahren ja da. Abhängen, ausschlafen, über den Kruscht, der sich in den Ecken ablagert sanftmütig hinwegsehen, nur wenn die nächste leckere Mahlzeit ansteht, überkommt mich der nötig Energieschub für die Zubereitung. Eben gab es für mich ganz faul nur heiße Rindswürste zum Frühstück. Für das Entsorgen des Schmutzgeschirrs in die Spülmaschine ist dann die Mischpoke zuständig.


Weil heute aber mal kein Neuschnee *stöhn* ansteht...




...und die Sonne vom blauen Himmel lacht, werde ich mich gleich mal aus dem Haus begeben. Aber gaaaaaaanz laaaaangsaaaaam...




Uch! Für den blauen Himmel war ich dann wohl doch zuuuu langsam. Wolkenschleier! 




Na ja... so ist es auch hübsch. Immerhin ist Rosty noch schneefrei.


Auch dir weiterhin eine schöne Zeit zwischen den Jahren.

Freitag, 24. Dezember 2010

Die Zeit zwischen den Jahren

Morgen ist es wieder so weit - die magische Zeit zwischen den Jahren beginnt. Egal welchen Glaubens, für viele Menschen ist die Zeit von Ende Dezember bis Angang Januar die Zeit, sind auf die Familie und gute Freunde zu besinnen, Abschied vom alten Jahr zu nehmen, inne zu halten und Atem zu schöpfen und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Urlaubspläne vielleicht?


Nach der deutschen/germanischen Tradition sind das die Raunächte oder Rauchnächte. 


http://th00.deviantart.net/fs7/PRE/i/2005/192/2/0/
Aurora_Borealis___WP_Pack_by_Burning_Liquid.jpg


Das Geheimnis der Raunächte - magischer Blick auf das Neue Jahr


Nach alter Tradition geben die zwölf Nächte zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag und dem Tag der Heiligen Drei Könige einen Ausblick auf das neue Jahr.

Die letzten sechs Nächte des alten Jahres und die ersten sechs Nächte des neuen Jahres waren nach germanisch-keltischer Tradition magisch und ausschlaggebend für das kommende Jahr. Dabei symbolisiert jede dieser Nächte einen Monat des neuen Jahres - so steht die Nacht vom 25. zum 26. Dezember für den kommenden Monat Januar; die Nacht vom 5. zum 6. Januar für den Monat Dezember. Im Volksbrauch gab es für diese Zeit bestimmte Verhaltensregeln. Ernten und Wetter sollten durch angemessenes Verhalten beeinflusst werden. So sollte man beispielsweise während dieser Zeit keine Türen zuschlagen, da dann mit Blitz, Donner und Hagel gerechnet werden musste.
Die Raunächte liegen zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag und dem Dreikönigstag, was einen Hinweis darauf gibt, wie alte Bräuche später in die christliche Tradition integriert und ihre ursprünglichen Spuren verwischt wurden.
Weitere Namen für die mystischen zwölf Tage und Nächte dieser Zeit sind "die Tage zwischen den Jahren", die "Zwölfernächte" und die "Lostage", da sie über das "Los", also das Schicksal in den nächsten zwölf Monaten entscheiden. Träume, die in dieser Zeit auftauchen, sollen sich in den Monaten des kommenden Jahres erfüllen.
suite101, Lara Lamberti


Je nach Region beginnen die Raunächte auch schon mit der Wintersonnwende am  21./22. Dezember der längsten Nacht des Jahres.  

Oft wurde in dieser Zeit auch das Haus ausgeräuchert. Vordergründig um böse Geister auszutreiben, aber gleichzeitig habe die dafür verwendeten Kräuter wie Salbei, Beifuß oder Wacholder starke antiseptische Wirkungen, so dass die damit vertriebenen bösen Geister wohl eher Viren und Bakterien waren. Aber wer weiß? 


Auf jeden Fall tut es unseren Seelen in der dunkelsten Zeit des Jahres gut, Kerzen anzuzünden, Rituale zu pflegen, schön fett und reichlich zu Schmausen und das Zusammensein mit lieben Menschen zu genießen.


Und Wikipedia weiß noch mehr zum Thema Raunacht.


Allen LeserInnen meines Blogs wünsche ich ein frohes Fest und kommt gut rüber ins neue Jahr 2011 - träumt was Schönes!

Freitag, 3. September 2010

Schweinehund vs. Mondkalender


In meinen E-Mails las ich gerade folgendes.

"Der Mond steht am 4. und 5. September im Zeichen Krebs. An diesen Tagen können Sie einmal etwas Besonderes wagen - noch dazu soll ja das Wetter am Wochenende gut werden: Stehen Sie einmal früh auf, am besten direkt zum Sonnenaufgang. Aber setzen Sie sich nicht gleich an den Frühstückstisch.
Suchen Sie sich eine schöne Wiese - natürlich können Sie auch den eigenen Garten nehmen. Und nun stapfen Sie barfuß durch das feuchte Gras, hören den erwachenden Vögeln zu und begrüßen so den Tag. Alternativ können Sie auch, wenn Sie einen kleinen Bach in der Nähe haben, Wassertreten. Passen Sie aber auf, dass Sie nicht ausrutschen.
Vielleicht möchten Sie aber auch einen Waldlauf machen? Egal, die Hauptsache ist, Sie genießen die Natur. Sie werden merken, wie Ihnen dieses Naturerleben Energie gibt - mehr Energie, als wenn Sie noch eine Stunde länger im Bett gelegen hätten."

Das klingt ja alles ganz machbar: Wiese, Garten, Bach, Kneippbecken und Wald sind alle ganz in der Nähe hier... aber ob mein Schweinhund mich tatsächlich so früh aus dem Bett lassen würde? Keine Ahnung...