Dienstag, 17. Mai 2011

Darf's ein wenig Wahrheit sein? Pressemeldung mit Substanz "Brot macht krank"

Diese Pressemitteilung geht heute auf Facebook und bei Blogger um:




...und weil ich dem Inhalt des Artikels wirklich nur zustimmen kann, poste ich ihn hier auch noch mal.

"Unser täglich Brot gib uns heute" klingt in den Ohren des Ernährungsspezialisten Loren Cordain nach Masochismus. Denn wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Getreide sogenannte Anti-Nährstoffe enthält, die uns regelrecht krank machen. Viel Fleisch und ein klein wenig Grünzeug, ist daher der Ratschlag von Prof. Cordain in seinem Buch "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport", das auf Deutsch im Sportwelt Verlag erschienen ist. Einen GRATIS e-book-Auszug des Buches gibt es als Download unter www.sportwelt-verlag.de .

Alle Getreidesorten und Hülsenfrüchte enthalten einen Stoff namens Phytat. In den Pflanzen dient dies zum Speichern von Phosphat und Mineralsalzen, die der Keimling zum Wachstum braucht. Im menschlichen Verdauungstrakt dagegen bindet das Phytat wichtige Mineralien wie Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink und verhindert deren Aufnahme ins Blut. Phytat kann daher bei diesen Ionen einen echten Mangel verursachen, wenn es häufig oder in großen Mengen gegessen wird. Besonders viel Phytat ist in Mais, Soja und Erdnüssen sowie in Weizen-, Gersten- und Roggenkleie enthalten. Kritisch wird es aber nicht nur für Vegetarier, Veganer oder bei einer reinen Ernährung mit Soja. Jeder Mensch sollte Brot, Gebäck, Müsli, Mehl und viele Hülsenfrüchte von seinem Speiseplan verbannen.

Brot, Getreide und Getreideprodukte sind in fast der gesamten westlichen Welt die Ernährungsgrundlage Nummer eins und machen hierzulande fast 25 Prozent der Kalorienzufuhr aus, aber in der Jahrmillionen langen Ernährungsgeschichte des Menschen spielten sie keine Rolle. Von unseren Steinzeitvorfahren wurden sie selten oder gar nicht verzehrt. Ganze Getreidekörner sind hart wie Stahl, es sei denn, ihre Zellwände werden durch das Mahlen zerstört und die Stärke durch Kochen verdaulich gemacht. Auch wenn unsere Steinzeitahnen vor ungefähr 250.000 Jahren bereits Feuer besaßen, belegen versteinerte Fundstücke, dass im Nahen Osten die ersten Mahlwerkzeuge aus unbehauenem Stein vor gerade mal 13.000 Jahren aufkamen. Davor waren die harten Körner von Weizen, Mais oder Naturreis für den Menschen ungenießbar und absolut unverdaulich, weil sie den Körper genau so verließen, wie sie beim Verzehr waren - vollkommen unversehrt! Getreide ist also erst seit rund 10.000 Jahren als Grundnahrungsmittel verbreitet. Und das nicht etwa, weil es besonders gesund wäre, sondern weil es billig und leicht in großen Mengen produziert werden kann!

Der amerikanische Ernährungsexperte Loren Cordain verfasste zusammen mit Joe Friel das Buch "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport" (Sportwelt Verlag, 2009 www.sportwelt-verlag.de ). Es erklärt, welche Nahrungsmittel unsere Vorfahren gegessen haben können - und welche nicht. Außerdem macht es die Notwendigkeit klar, sich entsprechend der genetischen Veranlagung zu ernähren, die der Mensch im Laufe der Evolution manifestiert hat, und es geht gezielt auf die Bedürfnisse moderner Ausdauersportler ein. Denn Sportler haben nicht nur einen erhöhten Bedarf an Kalorien, sondern auch an Vitaminen, Spurenelementen, Mineral- und Ballaststoffen. Für sie ist eine gesunde Ernährung daher besonders wichtig. Die Aufnahme großer Mengen Getreideprodukte, die reich an Phytaten sind, können bei ihnen besonders leicht zu einem Eisen- und Zinkmangel führen.

Ein Mangel an Magnesium führt beispielsweise zu Muskelkrämpfen, Reizbarkeit, Müdigkeit und Durchblutungsstörungen. Eine Unterversorgung mit Zink kann sich in Antriebslosigkeit und nachlassender Leistungsfähigkeit äußern, aber auch in Haarausfall und schlechter Wundheilung. Symptome bei zu wenig Eisen im Körper können Konzentrationsschwächen und Schwindelanfälle sein, und zu den Kalziummangelsymptomen gehören trockene Haut, brüchige Fingernägel, Knochenschwund und eine gestörte Zahnentwicklung.

Um diese phytatbedingte Mangelernährung zu vermeiden, sollte auf Brot und Gebäck, Soja und Hülsenfrüchte größtmöglich verzichtet werden. Auf dem Speiseplan unserer Steinzeitvorfahren standen vor allem Fisch und Meerestiere, Fleisch, Beeren, Früchte und Samen. Diese Lebensmittel sind auch heute noch die optimale Ernährungsgrundlage für den Menschen und versorgen ihn mit allen wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.

Dass Brot (und andere Getreideprodukte) meiner Gesundheit schaden, habe ich ganz deutlich gemerkt, als ich meine Ernährung komplett auf LCHF umgestellt hatte. 



Weg waren: 

Bauchschmerzen, Dauerdurchfall, Blähungen, Gelenkschmerzen, Ödeme, schuppige, raue Haut, Pickel, Dauermüdigkeit, Stimmungsschwankungen, Zyklusstörungen, fettiges Haar und ständig verspannte Schulter- und Nackenmuskeln. Verbessert hat sich auch meine erbärmliche Nachtsicht, der Tinnitus ist leiser und meine Zähne sind härter, glänzender und weißer geworden.

Tschüss Brot, Tschüss Zipperlen, ab in den Orkus mit euch! Ihr könnt mir gestohlen bleiben.

Kommentare:

  1. Mir geht es seit der Ernährungsumstellung auch deutlich besser, aber die Vorstellung ganz auf Brot zu verzichten, behagt mir irgendwie noch nicht.

    Habe die Nachricht heute auch schon in Kurzform gelesen. Auf jeden Fall macht es sehr sehr nachdenklich und ich werde jetzt noch bewußter auf Brot verzichten.

    lg Moni

    AntwortenLöschen
  2. Wenn du es schaffst, 30 Tage komplett auf jeden Krümel Getreide (und Hülsenfrüchte) zu verzichten, solltest du schon deutliche Unterschiede im Befinden feststellen können. Wenn du dann wieder Brot isst, kannst du genau feststellen, welche Beschwerden es bei dir verursacht. Bei mir genügt ein zufälliger Brotkrümel für 3 Tage Bauchschmerzen.

    AntwortenLöschen