Zur Zeit bin ich dabei, meine Kleiderschrank auszumisten - saisonales Umräumen ist angesagt.
Die Herbst/Winter-Garderobe von letztem Jahr hat jetzt einen extrem hohen Windschlupffaktor entwickelt, d.h. die Sachen schlabbern derart um die Mitte, dass dort heftigst der Wind reinschlüpft.
Da bin ich also hoch zu meinen eingelagerten Klamottenkisten mit zu eng gewordenen Sachen gegangen und habe mal probiert, was denn jetzt schon wieder passt.
Leider, leider sind die Sachen aus meiner 90-Kilo-Zeit von vor 6 Jahren noch etwas stramm, die müssen noch oben bleiben. Da steht im Schnitt Gr. 46/48 drin (von verschiedenen Herstellern). Na gut...
Um die Lücke zu überbrücken habe ich mir ein paar günstige Shirts und Blusen aus dem Internet geordert. Gr. 48/50 - das sollte ja dann passen.
Aber nix ist! Die Sachen sind schlotterweit um die Mitte!
Haben sich in den letzten Jahren die Schnitte so sehr verändert? Oder bin ich da jetzt auf "Wohlfühlgrößen" hereingefallen?
Mehrere Hosen in Gr. 46 habe ich mir jetzt schon im lokalen Handel erworben, die passen mir ohne zu kneifen.
Nur die neue Mac-Jeans ist Gr. 48 und sitzt genau so wie die, die ich neulich hinten aus dem Schrank gekramt hatte. Da wurde offensichtlich nichts am Schnitt verändert. Melanie bleibt Melanie.